Guanako-Hengst sucht dringend artgerechtes Zuhause

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Beitragvon Susi » 17. Mai 2011 20:20

Ich seh auch nicht viel Chancen für einen älteren Hengst, leider...
Mit anderen Hengsten wird es wohl schwere Kämpfe geben, und bis er sich (wenn überhaupt) als Wallach "etabliert" hat, das kann dauern...Eventuell in einem Einzelgehege, aber in Sichtweite zu andern Lamas. Aber wer hat schon sowas? Schade, dass letztendlich die Tiere immer die Dummheit der Menschen ausbaden müssen...

Und man kann ich oft genug betonen, wie wichtig es ist, Hengst frühzeitig (bis spätestens 18 Monate) kastrieren zu lassen, damit ihnen im Fall des Falles alles offensteht, wenn sie mal woanders untergebracht werdn müssen
Schöne Grüsse
Susanne
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Beitragvon Lidiya » 17. Mai 2011 20:51

Okay, Danke Euch allen erstmal!

Na ja, es gibt Hundehilfen, Meerschweinchenhilfen, Hamsterhilfen, es gibt sogar Waschbärhilfen in Deutschland - da hab ich wohl irgendwie erwartet, daß es so etwas auch für Lamas gibt, zumal ihr ja sagt, daß das noch recht oft vorkommt. :'(

Es sieht aber gerade so aus, als würde sich tatsächlich doch noch eine Lösung für ihn finden.

Ich hoff's jedenfalls. Wenn er am Ende doch beim Schlachter landete, hätte ich ihm sein Ende nur noch besch***ener gemacht mit meiner blöden Hoffnung...
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Beitragvon Arthemis » 17. Mai 2011 22:18

Keine Hoffnung ist blöd..man muß nur sehen können wenn etwas einfach hoffnungslos ist...
Ich wünsche Dir das Du jemanden findest der sich sowas zutraut,denn solche Leute gibbet bestimmt..aber ich denke die werden rar gesäht sein...
Und man muß das Tier natürlich kennen...
Wir haben auch einen 10jährigen Hengst in unsere Hengstgruppe eingliedern können,die jetzt mit dem Opi sogar besser funtioniert!(Mit seinem alten Partner hat er sich nach 10 Jahren nicht mehr verstanden..und das ging um Leben und Tod bei den kämpfen)Das funktioniert jetzt... aber ist keine Garantie für immer...
und der Opi war halfterführig und gepflegt!!!!!Für noch nen wilden hät ich nämlich keine Zeit mehr gehabt!
Liebe Grüße aus der Eifel

Diana

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Beitragvon INTI » 17. Mai 2011 22:21

An einer Lama und Alpaka Nothilfe arbeiten wir gerade, aber so weit ist es noch nicht und selbst wenn es sie mal geben sollte, kann sie auch nur dort helfen, wo Helfer vorhanden sind. Für unvermittelbare Fälle wird dann die Situation nicht anders sein als ohne Nothilfe. Eine Auffangstation für schwierige Fälle gibt es noch nicht und wird die NWK-.Nothilfe auch nicht sein.
Grüße Martina
"Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, wird der Acker vom Schicksal umgepflügt." Johann Nestroy

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Beitragvon Heike » 17. Mai 2011 23:03

Hallo,
meine Reaktion geht nicht gegen dich die ja helfen weil, sondern an die Leute, die sich so ein Tier angeschafft haben und es verwahrlost haben. Die sind heilfroh-Problem losgeworden.

Es ging mir auch nicht darum mich rechtfertigen zu wollen, es nervt nur ungemein, dass andere die Fehler ausbaden sollen. Auch die Übernahme solch eines Pflegefalls kostet Nerven, Futter und Tierarzt kosten und dann kommt man nicht mal dran. Ist bei einem ausgewachsenen Hengst etwas anderes wie bei Meerschweinchen, das hilft ja vielleicht ein dicker Handschuh..

Auf jeden Fall viel Erfolg, insbesondere für den Burschen

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Beitragvon Lidiya » 18. Mai 2011 12:55

Danke.
Schon klar, daß das ein anderes Kaliber als ein Meerschweinchen ist :mrgreen: , aber es hätte ja trotzdem sein können...

Mir ist schon bewußt, daß das ein große Herausforderung für den neuen Besitzer sein wird. Auch wenn ich noch nie persönlich mit Kleinkamelen zu tun hatte, habe ich dennoch an der Rehabilitation verschiedenster (auch Wild-) Tiere mitgearbeitet und kann mir recht gut vorstellen, was man da an Zeit, Nerven und Geld reinsteckt, um sich mit so einem Tier halbwegs vernünftig arrangieren zu können.

Jedenfalls wünsche ich Euch dann alles Gute für Eure Nothilfe, die ihr da aufbaut und hoffe, daß sie möglichst wenig gebraucht wird.
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