Macke " Ausschlagen"

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Macke " Ausschlagen"

Beitragvon stephy » 28. Mär 2016 16:33

[hallo

hat einer von euch anwesenden auch schon mal den Fall gehabt wie wir ?

Eines unserer Alpakas ( junghengst ) hat die Macke sobald jemand leicht versetzt hinter ihm steht dass er sofort mit den Hinterbeinen ausschlägt wie kann man ihm das abgewöhnen ?

Gruß an alle Alpakafreunde
stephy

Re: Macke " Ausschlagen"

Beitragvon Alpakazuchthof Oberberg » 29. Mär 2016 08:50

Hallo xyz,

dieses Verhalten zeigen nach meiner Erfahrung zum einen bestimmte Linien (da machst Du natürlich wenig - mit dem Alter wird es aber weniger) und rangtiefe Tiere. Da kann schon mal Gruppenumstellung hilfreich sein.

Viele Grüße
Verena
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Re: Macke " Ausschlagen"

Beitragvon INTI » 29. Mär 2016 09:22

Huhu,
von rangniedirgen Tieren kenne ich das gar nicht, eher von solchen, die sich zu wehren trauen, - manchmal aus Unsiocherheit dem Menschen gegenüber. MeinTipp: Stell Dich dich möglichst dicht hinter das Tier, also Schenkel an Schenkel, wenn ein Alpaka keinen Platz hat, auszuholen, kann es nicht treten und erlernt damit beides: 1. es kann nicht treten, 2. es macht nix, wenn es nicht treten kann... - es passiert nichts Schlimmes.
Beim nägelschneiden genauso: Dicht an den schenkel stellen, am Bein deutlich herunter streichen und den Fuß auffnehmen und dnan aber aauch fest halten, falls Tretversuche da wieder auftreten.
Manche Tiere probieren auch aus, beim wem sie treten können und dann in Ruhe gelasssen werden, und wer ihnen das nichht durchgehen läßt...
Beste Grüße Martina
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Re: Macke " Ausschlagen"

Beitragvon Alpakazuchthof Oberberg » 29. Mär 2016 09:35

also ich denke, man muß unterscheiden, zu welchem Zeitpunkt das Tier tritt. Wenn es - wie Du beschrieben hast - tritt beim Nägelschneiden o.ä. dann eher von ranghohen Tieren. Wenn es aber beim Vorbeigehen tritt, dann sind das bei uns immer die rangniedrigen...

Gruß
Verena
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Re: Macke " Ausschlagen"

Beitragvon INTI » 29. Mär 2016 10:00

Wie gesagt, ich kenne das nicht von Rangniedrigen, die würden beim Vorbeigehen eher ausweichen als aktiv treten. Eigentlich treten bei uns nur mal Youngster aus, also so heranwachsende Schelme, die testen wollen, was ab geht. Wir hatten auch schon andere, ich erinnere eine Stute, die sogar ohne Grund Freiluft-Tretübungen machte, um geschmeidig zu bleiben ;-) undd eine, die gerne getreten hat, obwohl die Mutter, von der sich die Crias ja viel abschauen, eine unserer bravsten und umgänglichsten Tiere ist, aber der Vater (war eine Fremddeckung), wie sich später heraus stellte, mehrere so aufbrausende Fohlen gemacht hat und dann zwei Jahre später von seinem Besitzer deshalb auch kastriert wurde, obwohl er ein echt hübscher Kerl ist! Aber Charakter gehört irgendwie auch dazu... Das war aber der einzige Fall, wo man von einer Blutlienie sprechen kann, verallgemeinern würde ich das nicht. Ich halte es für pubertierendes Verhalten, das sich nicht verfestigen sollte, d. h. das Tier darf nicht lernen, dass es dadurch Respekt beim Menschen erreicht.
Und manchmal treten sie auch, wenn ihnen was zu viel wird, einfach um ihre Ruhe zu haben. Das sollte man respektieren, und rechtzeitig mit der Arbeit am Tier aufhören. wenn wir z. B. einen Kurs haben und mehrere Leute sich noch mal die Sohle ansschauen wollen, wirds auch dem bravsten Wallach mal zu viel, deshaalb nehmen wir da verschiedene Anschauungstiere.
Gruß Martina
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Re: Macke " Ausschlagen"

Beitragvon Thalpaka » 29. Mär 2016 18:38

Für mich ist die Frage: wann tritt er.
Er ist jung. Übt ihr gerade was mit ihm? Dann kann es Nervosität sein. Also würde ich versuchen, ihm den Stress abzubauen.
Er lernt, berührt zu werden, und ist eventuell irgendwann nicht mehr so zapplig.

Dann kann es nat. Erschrecken sein. Da ist zu plötzlich was von hinten gekommen.
Da hat sicher jedes Tier eine andre Reizschwelle.
Also von vorne kommen.


Ich kenne aber auch ein Alpaka, das macht das echt gezielt. Ätzend.
Liebe Grüße, Wiltrud

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Re: Macke " Ausschlagen"

Beitragvon mona61 » 4. Apr 2016 15:26

Ich hatte schon beides: ein verschüchtertes Tier, das aus Angst trat und einen unerzogenen Rüpel. Nachdem beim Rüpel, der beim Führen immer trat, wenn jemand von hinten zu nah kam, das alleinige Schimpfen nicht half, hab ich ihm ein paar Mal meine Schuhsohlen hingehalten. Das war dann ein Argument, aua. Aber dafür muss man sich sicher sein, dass es ein Mangel an Respekt ist. Der Kerl hatte immer die Gruppe beim Laufen blockiert, wollte unbedingt vorn bleiben, dann aber sich quer stellen und alle dominieren. So trat er beim Versuch, ihn von hinten zu treiben oder einfach so beim Laufen, damit niemand überholte... Den Ängstlichen habe ich einfach ignoriert, mich höchstens, wie Martina schon schrieb, nahe zum Hinterteil begeben und immer wieder beiläufig das Nähern und leichte Berühren geübt.
Lieben Gruß, Marion

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