Baycox Vecoxan und Eimeria

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Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Heike » 10. Mär 2014 11:25

Hallo,
wie geht ihr mit Eimeria um? Da die oberen Mittel ja leider nur oral zu verabreichen sind und das in einer "kastrophalen" Dosierung ist es ja nahezu unmöglich, einen kompletten Bestand an Tieren zu behandeln, es sei denn , man hat im Lotto gewonnen. Vecoxan muss regulär 1 ml pro 2,5 kg haben. Dann soll man ja noch bei NWK überdosieren. Heißt bei einem ausgewachsenen Lama mit ca. 180 kg braucht man ja schon eine ganze Flasche 100 ml.

Behandelt ihr eure ausgewachsenen Tiere, wenn kein Durchfall vorliegt? Desinfiziert ihr die Stallungen und sogar Wiesen (die ja auch gemacht werden müssten....)

Bis dato behandele ich nur die Jungtiere nach ca. 4 Wochen, habe das Zeug aber in jeder Wurmprobe neu drin.

Gruß
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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon INTI » 10. Mär 2014 17:45

Selbstverständlich behandeln wir wenn nötig den gesamten Bestand mit diesem a...teuren Baycox! Die Gesundheit der Tiere geht vor und dann ist auch wieder Ruhe. seit wir Tiere halten, war das allerdings erst zwei Mal nötig.
Man erreicht sehr viel durch Herdenmanagement, getrennte Gruppen, Quarantäne bei Neuzugängen etc. Aber wenn sie da sind, dann darf die Behandlung nicht wegen des Geldes ausbleiben.
Beste Grüße Martina
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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Heike » 10. Mär 2014 21:52

Hi
Ab wann behandelt ihr denn? Normalerweise sind die ja unschädlich. Wann entscheidest du eine Komplettbehandung und noch wichtiger : wie bekommst du die Massen ins Maul?
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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Stefan » 10. Mär 2014 22:45

Hallo Heike,

vom Baycox muss man zwar eine recht große Menge eingeben, aber meiner Erfahrung nach geht das bei den allermeisten Tieren doch erstaunlich gut. Ich nehme dazu eine große Spritze. Diese stecke ich dem Tier seitlich tief ins Maul und strecke den Kopf des Tieres leicht in die Höhe. Die Suspension drücke ich dann so ins Maul,dass das Tier schlucken muss (nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam). Ein 180-Kilo-Lama braucht ja etwa 54 ml, also etwa 2,5 Spritzenladungen... Die meisten Tiere sind allerdings ja doch etwas leichter :lol:

Gruß Stefan
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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Arthemis » 10. Mär 2014 23:39

Also die 180kg haben mich ja jetzt schon ein wenig verschreckt..

Aber die Kokzidien..sind fies hartnäckig!Ein paar ist o.k. aber wenn du schon Verluste hattest..dann würd ich auch das volle Programm durchziehen..mit allen konsequenzen!
Ich habe damals unsere Kaninchenzucht hingeschmissen...hat einfach keinen Spaß mehr gemacht..immer die kleinen so leiden zu sehen...dewegen hatte ich auch schwer Angst bei den NWK leben ja im gleichen Stall..aber der war gut desinfiziert und hat auch noch ein Jahr leergestanden!Die Kotproben sagen gelegendlich vereinzelt..dann hab ich ein Auge drauf und auch Baycox im Schrank..
Liebe Grüße aus der Eifel

Diana

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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Thalpaka » 11. Mär 2014 10:56

Es kommt wohl auf die Sorte Eimeria an, ob man behandeln sollte oder nicht.
Ich habe im letzten Herbst "vereinzelt" Oozyten in der Kotprobe dringehabt. Warum tritt sowas plötzlich auf? Neuzugang längst kontrolliert, Bestand seit 8 Monaten gleich, kein Kontakt mit andren NWK. Naja. War halt so.

Die Münchner bitte ich immer um Behandlungsempfehlung.
Sie schreiben dazu nichts, also hab ich sie angerufen.
Die sagten, es gäbe "große und kleine" , und bei den kleinen sei eine Behandlung nicht nötig. Ich hab mit meiner TÄ drüber gesprochen, die meinte das Gleiche, aber ich wollte die Dinger weghaben.
Jedes Tier hat zweimal 3x hintereinander 23ml (mein ich, kann mir die ZAhlen nicht so merken) bekommen.
Über die Rechnung hat mich anschließend der Schlag getroffen, das waren ja mal locker 3 Flaschen...

Ich mach es so wie Stefan: Anbinden, MAul anheben, langsam hinten einspritzen. Das Rauskriegen des Medikamentes aus der Flasche war komplizierter als das Reinkriegen ins Tier. :lol:
Einer wollte ab Nr. 3 nicht mehr schlucken, muss wohl eklig sein. Also hab ich immer dazwischen Pause gemacht, das Maul weiter hochgehalten und den HAls vorne runtergestreichelt, bis ich gemerkt habe, er schluckt. Dann weiter.
Behandlung war erfolgreich (Kotproben)
Mal sehen, was die aktuelle Kotprobe sagt, gestern abgeschickt, warte aufs Ergebnis, hoffen dass sie nicht wieder da sind...
Zuletzt geändert von Thalpaka am 11. Mär 2014 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße, Wiltrud

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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Thalpaka » 11. Mär 2014 10:56

Diana, die Münchner sagten, die seien wirtsspezifisch.
Liebe Grüße, Wiltrud

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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Heike » 11. Mär 2014 12:29

Hi
Ich hatte noch keinen Verlust nur wegen Eimeria, aber die Dinger sind halt da. Da sie im Stall sind, zt im Boden bekommt man sie einfach nicht weg. Selbst wenn eine Probe sauber ist, sie kommen wiede.

Auch mein Ta sagt, dass sie eigentlich ungefährlich sind, aber eigentlich hätte ich sie lieber weg.
Da man überdosieren soll sind 180kg als Basis für ein großes ausgewachsenes Lama nicht zu wenig. Das mehrfach gegeben macht Spaß zumal nicht alle still halten.

Wieso gibt es sowas nicht endlich zum spritzen?
Gruß Heike
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Re: Baycox Vecoxan und Eimeria

Beitragvon Linda » 19. Jun 2014 19:25

Ab welchem Befallswert behandelt ihr denn?
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