Fehlgeprägt ist nicht gleich Berserker

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Beitragvon Karin » 24. Nov 2008 18:02

Sorry falscher Smiley
[schild=4 fontcolor=000000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1]Der isses!!!!!!![/schild]
Karin
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Beitragvon Susi » 24. Nov 2008 18:55

Grundsätzlich muss ich Fritz da auch recht geben!
Aber früher wurden ja Tiere ausschliesslich als Nutztiere gehalten und die Leute hatten die entsprechende Erfahrung und auch oft auch ein robustes Händchen...
Da gäbe es ja die allermeisten Haustiere wie Hunde, Katzen, Pferde und auch Lamas in Deutschland nicht, weil wirklich "brauchen" tut man diese Tiere nicht.
Sie sind eben zum Partner/Kinder-Ersatz und Freizeit-Begleiter geworden, mit allen dazugehörigen Problemen...
Aber wie soll eine Lösung aussehen?
Schöne Grüsse
Susanne
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Beitragvon shagya » 24. Nov 2008 19:11

Es gibt eine Reihe von Leuten, die wirklich ein Händchen für Tiere haben, die die Sprache der Tiere verstehen. Ich denke dabei an Linda Tellington-Johns u.einige andere. Ich hatte mal ein Pferd bei Peter Pfister zum anreiten. Es war sagenhaft , zu beobachten, wie das Pferd sofort mit ihm kommuniziert hat, obwohl er noch gar nichts getan hatte. Es war einfach seine Ausstrahlung. Selbsternannte Gurus, die nur große Töne spucken, finde ich auch doof. Aber es gibt durchaus Tiertrainer, die Leuten helfen können, besser mit ihrem Vierbeiner umzugehen. Dadurch wird für beide- Tier und Mensch- Stress abgebaut. Warum nicht also eine Lama/ Alpaka- Nanny, die den Dolmetscher zwischen Mensch und Tier spielt ( sie muß es natürlich können).


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Beitragvon Manuela Seebach » 24. Nov 2008 19:48

hlso im Grunde liegst du gar nicht so falsch. Aber ehrlich, bin ich frog, das es nictht mehr so viele von der alten Schule gibt. Die haben Tiere nur als Gegenstände gesehen und nicht als fühlendes Lebewesen. Das Vermenschlichen liegt leider in unserer Natur, man muss es eben nicht übertreiben und sich zügeln.
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Beitragvon INTI » 24. Nov 2008 22:36

Früher war das Leben allgemein viel härter! Da hegten manche Menschen ihre Tiere besonders, es war ja ihr Hab und Gut, Kühe, die die Ernährung sicherten, Pferde, die Arbeiten halfen etc. Heutzutage kümmern sich viele mehr darum, welches das geeignete Motorenöl für ihr Auto ist, als darum, was sie am besten an ihre Tiere verfüttern... :(
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Beitragvon beate » 25. Nov 2008 17:18

In der Verhaltensforschung tat sich aber viel in den letzten 20 Jahren. Da wird z.B. weiter geforscht, wie denn das Lernen überhaupt stattfindet. Und da kommt man mit den althergebrachten Erfahrungswerten oft nicht weit. Viele Tiere müssen leiden, weil sie mit Meidemotivation ausgebildet werden. Oder müssen "erraten" was der Mensch denn von ihnen will. Wenn sie falsch "raten" und ausprobieren gibt es zumeist frustrierende Reaktionen vom Menschen wie "nein", "so doch nicht", einen Klaps wohin auch immer, oder immer lautere Wiederholung des Kommandos, das das Tier noch gar nicht versteht. Man macht sich leider nicht erst die Mühe, dem Tier zu zeigen, was man von ihm möchte, um das dann zu belohnen. So wüßte es, was "richtig" ist... Das ist nicht vermenschlichend, sondern allgemein anerkannte
Lerntheorie.
Also ich bin froh, daß es zumindest in der Hundeerziehung nicht mehr so viele "Ausbilder" vom alten Schrot und Korn gibt!

Ciao
Beate
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