Heucobs

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Heucobs

Beitragvon Vroni » 29. Jan 2010 17:21

Hallo,
ist jemand dabei der Erfahrung mit Heucobs hat?
Bei uns ist das "Nahrungsangebot" momentan nicht besonders. Das Heu vom letzten Jahr ist zwar okay, hat aber auch nicht die beste Qualität.
Deshalb möchte ich unseren Alpakas mal etwas Abwechslung auf dem Speiseplan bieten. Heucobs müssten da doch ideal sein. Eingeweicht riechen die Dinger fantastisch nach Sommer und Gras....
Allerdings hab ich zweifel dran, ob man die Cobs auch ohne einweichen füttern kann. Schließlich sind sie relativ groß, allerdings wäre das zerkleinern kein Problem. Aber die Cobs quellen brutal auf wenn man sie in Wasser legt. Da kanns natürlich schon wieder Probleme mit einer Schlundverstopfung geben...

Die eingeweichten Cobs haben sie ganz genüßlich gemampft.
Wenn jemand Erfahrungen hat, bitte melden!
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Beitragvon Stefan » 29. Jan 2010 21:00

hallo,

hab ich leider keine erfahrungen... aber kannste bei dir in der gegend kein "schönes" heu bekommen?

lg stefan
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Beitragvon Vroni » 30. Jan 2010 11:30

Bekommen schon, aber bei uns liegt Schnee ohne Ende. Ich sinke fast bis zur Hüfte ein (Schneeverwehungen). Somit wird es schwierig das Heu in den Stall zu bringen
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Beitragvon mona61 » 30. Mär 2011 08:04

Hallo Vroni,
deine Frage ist zwar schon alt, aber vielleicht interessiert es ja nicht nur dich sondern auch andere irgendwann: ich habe wegen einer anstehenden Mehrtageswanderung begonnen, meine Jungs an Heupellets zu gewöhnen, damit sie in kurzer Zeit mal Raufutter fressen können und wir unabhängig von Fremdversorgung sind (wenn z. B. jemand kein gutes Heu am Hof hat).
Ich füttere allerdings auch eingeweicht, zumindest angeweicht. Anfangs wollten sie da nicht so ran, jetzt ist es lecker, lecker. Wenn das drin ist, was drauf steht, kommen den Süßen ja auch eine Menge toller Kräuter zu, die sie so nicht überall finden. Eine gute Ergänzung, finde ich. Und, nicht zu große Stücke, sicher auch als gute Leckerlies zu verwenden.
Aber jetzt gibt es zum Glück ja keinen hüfttiefen Schnee mehr - schönes Frühjahr!
Lieben Gruß, Marion

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Beitragvon Vroni » 30. Mär 2011 08:15

Hallo Marion,
unsere bekommen die Heucobs grundsätzlich eingeweicht und lieben das Zeug. Im Winter sind sie ein toller "Grasersatz". Wir haben heuer im Winter immer wieder mal Blut von Tieren untersuchen lassen. Ergebnis: Bei uns reicht die Versorgung mit Heu und Mineralien im Winter alleine nicht aus!
Unsere haben freien Zugang zu den Mineralien (Dr. Schätte) und können den ganzen Tag Heu fressen. Ich war schon etwas überrascht, da es ja immer heißt man muss nichts zufüttern.
Wir sind jetzt dazu übergegangen kleine Portionen Luzerne, eingeweichte Heucobs dazu Karottenchips und Vitaminpasten zu füttern. Außerdem haben unsere Viechers eine extra Vitaminkur bekommen.

Als kompletter Heuersatz eignen sich die Heucobs aber nicht.

Viele Grüße
Vroni
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Beitragvon Susi » 30. Mär 2011 08:39

Hm , klingt ja interessant, das mit den Blutwerten. Wir füttern ja auch nur Heu und Dr. Schätte
Welche Blutwerte waren denn verändert? Was hat denn der Tierarzt empfohlen?
Schöne Grüsse
Susanne
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Beitragvon INTI » 30. Mär 2011 09:35

...und an welchen Referenzwerten hat er es festgemacht?
*...auch neugierig bin...*
Herzliche Grüße Martina
"Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, wird der Acker vom Schicksal umgepflügt." Johann Nestroy

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Beitragvon Lamalady » 30. Mär 2011 09:56

Hatten sie reinen Vitaminmangel? Das wird eigentlich selten untersucht. Mineralien sollte in der Blutchemie mit dabei sein - zumindest einige wie zB. Kalzium, Kalium....
Selen etc. sind extra Untersuchungen. Und die sollten sie über das "richtige" Schaette eigentlich genügend aufgenommen haben.
Andererseits
gibt es zB bei Pferdefohlen auch die Möglichkeit, dass sie das Ca nicht über Futter verstoffwechseln können, so dass es über Injektionen gegeben werden muss.

Bin auf genauere Angaben sehr neugierig!

Gruß, Eva
Viele Grüße von der dänischen Grenze!

Wenn jemand ein paar Schritte zurück geht, kann es sein, dass er Anlauf nimmt.
(Mir unbekannter Verfasser)
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Beitragvon Vroni » 30. Mär 2011 10:45

So, hoffentlich bring ich das jetzt richtig zu "Papier":

Gesamteiweiß, Harnstoff, Cholesterin, NEFA, AST (GOT), g-GT sind etwas niedriger als die Referernzwerte (allerdings nur leicht)
Bilirubin - gesamt und Phosphat -anorg sind leicht erhöht.

Unser Tierarzt hat uns den Tipp gegeben, nochmals besser auf die Vitaminversorgung zu schauen. Normalerweise müssten sich die Werte jetzt normalisieren wenns wieder frisches Gras gibt.
Ob er noch weitere Untersuchungen gemacht hat weiß ich jetzt nicht.

Ich werd jetzt mal 4 Wochen abwarten und dann nochmal ein Blutbild machen lassen. Dann sieht man ja in welche Richtung sich das entwickelt und ob es wirklich ernährungsbedingt war.

Viele Grüße
Vroni
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Beitragvon mona61 » 30. Mär 2011 21:21

Hallo Vroni,
bei uns gibt es die Heucobs auch nur als Zusatzfutter, außerdem ungiftige Zweige, möglichst abwechslungsreich und im Moment natürlich zum normalen Raufutter zunehmend Gras. Für unterwegs finde ich es halt auch praktisch, wenn die Süßen immer eine kleine gewohnte Grundration haben, die man mitnehmen kann. Ansonsten gibt es ja Gras... Aber ich bin ganz glücklich, dass sie überhaupt etwas anderes fressen als Heu und Gras, man weiß ja nie, wozu man das mal braucht - Medikament oder eben Vitamine etc., aufpäppeln, Belohnung, Anlocken...

Apropos Mineralfutter: ich nehme auch Dr. Schaette Ursonne. Damals hatte ich bei der Firma nachgefragt welches, denn da gibt es ja erhebliche Unterschiede. Sie empfahlen mir das für Pferde. Ich lese hier aber viel, dass das für Kühe genommen wird. Was sagt ihr?
Lieben Gruß, Marion

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