Lamaherde sucht neue Besitzer

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Beitragvon Arthemis » 9. Mär 2012 22:14

Äh..darum gehts doch immer bei solchen Anfragen das Tiere irgendwie in Not sind...deswegen hatte ich das auch nicht in Frage gestellt!
Damit ihr mich versteht...wenn die Lamas in Not sind würd ich trotzdem kein Geld geben...dafür gibbet immmer noch den VET.(wenn denn das Gespräch mit den Besitzern,was natürlich zuerst stattfinden sollte nix bringt)hat der das Recht Tiere in "NOT" zu retten und den Besitzern zu entziehen..da das aber wiederum immer mit Folgekosten verbunden ist tun es die meisten leider nicht schnell genug...
Und eigendlich hab ich keine Lust darüber zu diskutieren...ich mein nämlich verdammt das gleiche wie ihr..ich finde es nur nicht gut dafür Geld zu geben ..auch wenn man meint irgendwas freikaufen zu müssen..genau das ist kein Tierschutz..blödes Geld!

Und das mit dem Schlachten krieg ich raus...frag morgen den TA...
Liebe Grüße aus der Eifel

Diana

Mit Alpakas,Hund,Katzen und Kühen..Und Juppi...
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Beitragvon nellifer » 9. Mär 2012 23:19

Nach einer EU-Verordnung über Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte (Nr. 1774/2002) ist das Fleisch von Heim-, Zoo- und Zirkustieren nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen und als Abfall zu beseitigen.

Da Kameliden ja nun als Heimtiere gelten (zumindest scheinen die meisten VetÄmter das so zu sehen, eindeutig ist in dieser Hinsicht ja immer noch nix..) dürfte deren Fleisch nicht zugelassen sein und eine Schlachtung somit nicht in Frage kommen.

Aber es ist schon traurig dass sowas (Schlachtung) überhaupt Thema sein muß...... :(

LG,
Nicole
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Beitragvon lamahof » 9. Mär 2012 23:33

Die Verordnung kenne ich auch, aber bei uns sehen die Ämter NWKs als landwirtschaftliche Nutztiere und nicht als Heimtiere (in Bayern anscheinend aber auch anders). Es geht hier bei der Herde um Tiere in BB, für die das Recht von hier auch gilt - und daher kein Schlachtverbot. Das Vetamt hier sieht das genauso wie in dem entsprechenden Landkreis. Ich habe auch entsprechende Formulare ausfüllen müssen - NWKs da eindeutig als landw. Nutztiere klassifiziert. Werden hier auch so geführt.
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Beitragvon INTI » 10. Mär 2012 01:13

@ Heike
Viel komischer finde ich eher, dass gerade heute ein Angebot incl kostenloser Abgabe hochkommt, zumal jemand gesagt hat, dass eine Stute wohl genommen wird...

Schelm wer jetzt böses denkt...

Dabei gibt es gar nichts Böses zu denken, ích wollte damit die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass es auch Tiere gibt, die ein neues Zuhause suchen, ohne "freigekauft" werden zu müssen, weil die Besitzer (in diesem Falle wir ;-) ) nicht mit dem Schlachter drohen. Zu oft hab ich auch bei anderen Tierarten gehört... wenn Du den nicht nimmst, dann kommt der zum Schlachter/wird eingschläfert etc... dabei ist das oft nur ein psychologisches Druckmittel... Und ich finde Erpressungsversuche widerlich.
Man sollte sich so einen "Freikauf" immer gut überlegen, vor allem, wenn man nichts über die Tiere weiß. Da gibt es auch immer genügend Tiere, deren Werdegang nachvollziehbar ist, denen man auch ein neues Heim bieten könnte. Man ist verantwortlich für die Tiere, die man sich anschafft, so oder so.
Gruß Martina
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Beitragvon lucky » 10. Mär 2012 08:32

INTI hat geschrieben: Da gibt es auch immer genügend Tiere, deren Werdegang nachvollziehbar ist, denen man auch ein neues Heim bieten könnte.
Gruß Martina


das aus der feder einer nothilfegründerin?
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Beitragvon INTI » 10. Mär 2012 10:17

Selbstverständlich!
Schlachttiere sind keine Notfalltiere.
Ich weiß auch nicht warum Du, Ilse, hier ständig mit der nothilfe anfängst, hier geht es um die Vermittlung von einer Herde. Das hat mit Nothilfe nichts zu tun.
Nothilfetiere sind Tiere, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht dem Tierschutz entsprechend gehalten werden oder werden können.
Damit hat Schlachtvieh per se erst malnichts zu tun.

Persönlich bin ich der Meinung, wir müssen nicht auch noch Kamelidenfleisch auf unseren Tellern haben, aber das sehen offenbar viele anders. Schließlich ist ja in dem Buch von Dr. Trah: Alpakas und Lamas - die Nutzung domestizierter Neuweltkameliden ein ganzes Kapitel dem Thema gewidmet: Fleisch und Fleischprodukte von Lamas und Alpakas
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Beitragvon lucky » 10. Mär 2012 10:40

jetzt werd ich mal OT:

in regelmässigen zeitabständen versucht der NWK-verein immer wieder erfolglos die lamas und alpakas als fleischlieferanten auf die teller zu bringen.dem artikel messe ich keine besondere wichtigkeit bei.
wer unbedingt fleisch essen will wird sich dem zuwenden das

1.einen besseren wohlgeschmack hat
2. nicht von heimtieren stammt(danke dem bayrischen vet-ämtern)
3. offiziel kontrollierte medikamente und
4. einen gesundheitspass hat.
5. günstiger im preis ist.

für den fleischkonsum kommen leider in manchen deutschen bundesländern und angrenzenden europastaaten nur solche kameliden in frage die überzählig sind weil bei der zucht geschlampt wurde.
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Beitragvon Joe » 15. Mär 2012 11:40

Hy Leute

seid doch mal ehrlich zu euch selber, jeder von euch haltet Lamas und Alpis und hat nachzucht und auch das eine oder andere Tier zum verkauf
beim einen sind es wenige Tiere, der andere möcht doch schon 10 oder mehr Tiere pro Jahr abgeben und auch seinen Preis für die Tiere erhalten
ihr gebt euch ab mit den Tieren, lernt ihnen halfterführigkeit und vieles mehr, sorgt euch um eure Tiere, habt Tierarztkosten, geht auf Ausstellungen oder macht sonstige Aktivitäten mit euren Tieren
ihr bekommt im durchschnitt 1000.- bis 1200? pro Tier und redet von einem errechneten durchschnittspreis von 1000 ? für Schlachttiere und seht dies noch als Hilfestellung

punkt 1: wenn es verwahrloste Tiere sind, die laut aussage mit Pfeil Narkotisiert werden müssen, um sie zu fangen
in die wurst mit ihnen
punkt 2: warum für solche Tiere überhaupt etwas bezahlen, hat man nicht genug ausgaben mit dem Fangen, Abtransport und der Schlachtung der Tiere
keinen ? für solche Tiere
punkt 3: es gibt immer und überall Tierhalter, die euch genau wegen solcher Haltung und Vermehrung den Ruf und auch den Preis eurer Tiere und vor allem eurer Arbeit um die Tiere Kaputt machen
solchen Leuten soll geholfen werden, ja, indem ihr euch um diese Tiere sorgen macht und sie mühevoll auf Vordermann bringt, viel Geld und Energie hineinsteckt und im selben Moment ist 50km weiter der nächste NOTFALL

seid ehrlich, unterstützt diese Leute insoweit, das ihr die Tiere zum Schlachter führt, keinen Euro dafür beim Besitzer bezahlt und Eure Tiere dadurch an Wert und Beständigkeit Stärkt

ich will das meine Tiere gute Besitzer bekommen, die es Angemessen empfinden für gut erzogene Tiere ihren preis zu bezahlen, wenn sie aber auf solche Tiere geraten, werden sie vielleicht nie mehr an Lamas Freude haben und nie zu meine Tiere kommen

Jeder will doch für seine Tiere immer das beste, wenn es Personen gibt, denen so was Schei... egal ist, weil es immer und überall Tierliebhaber gibt, die Mitleid haben, werden manche an zu vielen Tieren ersticken und unterm Strich die selben Tiere haben, wie sie jener Tierbesitzer nun hat, weil Überfordert

und noch eines möcht ich dazu sagen, , die Schlachtung ist in der Schweiz ein normales gesellschaftliches Thema, wo zuviel Tiere sind, muss aussortiert werden und wenn man weiter geht, warum sind dort so viele Tiere, weil soviel Importe gemacht werden und es immer wieder leute gibt, die meinen es muss ein Importtier sein, obwohl in vielen Höfen die besseren Tiere stehen, als beim Import hierzulande ankommen

in diesem Sinne, seid Ehrlich zu euch und helft nicht mit abnahme durch Ankauf oder reiner Tierliebe

LG Joe
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Beitragvon lucky » 15. Mär 2012 16:32

bin der meinung dass das abschlachten von lamas und alpakas
nicht durch das aufkaufen von "zur schlachtung"gehaltener tiere noch gefördert werden sollte.
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Beitragvon nellifer » 15. Mär 2012 17:51

Schlachtung ist für mich meist eine Folge von Überproduktion, gerade bei Tieren die eben nicht zur Lebensmittelgewinnung gezüchtet werden.
Man sehe sich z.B. nur die vielen (Pferde)Fohlen (Haflinger, Noriker) an deren Zucht subventioniert wird, die im Sommer auf den Almen die Touristen erfreuen und im Herbst nach Italien zum verwursten geschickt werden - eben weil es hierzulande gar keinen oder nur einen sehr kleinen Markt für ihr Fleisch gibt.
Es gibt immer mehr NWK's und es wird zunehmend schwieriger die eigenen Tiere zu einem vernünftigen Preis verkauft zu bekommen - da ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis auch hier die Fleischvermarktung vorangetrieben wird - wobei ich mir immer noch nicht sicher bin ob das in D möglich wäre - zumindest hier in Bayern sind NWK's nach wie vor Heimtiere und damit deren Fleisch nicht zur Vermarktung zugelassen - bis jetzt.

LG,
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