Lamas zu vermitteln

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Lamas zu vermitteln

Beitragvon INTI » 24. Mär 2011 13:25

Da sind einer Dame drei Lamahengste verkauft worden, mit der Warnung sie ja nicht zu früh kastrieren zu lassen, weil das für die Tiere nicht gut wäre. Inzwischen sind die Tiere ausgewachsen und streiten sich natürlich, doch auch ihr Tierarzt hat ihr gessagt, sie könne die Tiere jetzt noch nict kastrieren, es sei noch zu kühl. Inzwischen konnte sie überzeuigt werden, die Kastration an allen drei Tiere in die Wege zu leiten.
Insofern sind also hoffentlich in zwei drei Wochen drei Wallache zu vermitteln. Die Tiere müssen nicht sofort weg, aber auf Dauer werden sie dort nicht bleiben können. Der Vorbesitzer hat ihr auch gesagt, dass ja Züchter die überschüssigen Hengste sowieso immer zum Schlachter geben müssen. Dies Schicksal möchte sie ihren Dreien ersparen, sieht aber derzeit keine Alternative, da sie sie aus zeitlichen Gründen langfristig nicht mehr versorgen kann.
Die Tiere sind nicht halfterführig im Sinne von Spazierengehen etc., medizinische Massnahmen wie das Impfen seien allerdings machbar.
Wer Interesse hat oder wer sioch erbarmt, der melde sich bitte die kommenden Tage bei mir zur weiteren Vermittlung:
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Beitragvon Heike » 24. Mär 2011 13:56

Hallo,
ich Frage mich immer, warum man sich bei solch Rahmenbedingungen mit null Ahnung Tiere anschafft. Da geht es scheinbar nur um einen günstigen Preis und nach mir die Sinflut. Vollkommen
naiv.
Heike.
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Beitragvon Belmondo » 24. Mär 2011 17:44

erzeugt bei mir ebenfalls kopfschütteln !


Gerd


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Beitragvon INTI » 24. Mär 2011 19:49

Genau aus dem Grunde, dass dies möglichst wenig Leuten so passiert, organisieren wir jährlich Kurse und auch eine Show, um einfach das Angebot zu vergrößern, dass man sich informieren kann. Das ist unsere Art von Tiérschutz.
In diesem Falle ist das Kind aber bereits in den Brunnen gefallen. Die Dame ist schlecht beraten worden, hat es aber so nicht wahr genommen, da ja alles klappte. Erst jetzt bei der Frage wohin mit den Dreien, werden Probleme sichtbar, mit denen sie zuvor nicht konfrontiert war.
Ich verurteile sowas nicht, denn oft geht es mir genauso, dass ich erst nachfrage, wenn bestimmte Probleme auftauchen.
Wir sind z. b. auch mal Hals über Kopf zu einer Bartagame gekommen ohne den blassesten Schimmer von der Tierart...
Ich selbst war bei dieser Lamageschichte erstmal ziemlich sprachlos, als sie mich anrief, sehe aber keine andere Hilfestellung für die Tiere, als sie in Kamelidenkreisen anzubieten.
Wenn sie nicht vermittelt werden, werden sie sicher den Gang zum Schlachter machen. Ich finde es traurig, dass das jetzt in der Kamelidenszene auch schon so laufen muß.
Aber vielleicht findet sich ja noch jemand, der das eine oder andere Tier attraktiv findet und es zu sich nimmt? Oder es findet sich ein Privatgehege, wo sie laufen können, so wie bisher dort, wo sie jetzt stehen. Also wer was hört oder eine Idee hat, der möge sich im Sinne der Tiere bitte melden!
Die Tiere befinden sich übrigens in der Nähe von Trier.
Grüße Martina
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Beitragvon Heike » 24. Mär 2011 20:19

Kann die Gute die drei nicht jetzt schnell kastrieren und behalten? Der Zang alleine kann ja eigentlich nicht der Abgabegrund sein.....vermute ich mal.

Ich habe schon zwei solcher Fälle bei mir - Wiese ist voll.

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Beitragvon Susi » 24. Mär 2011 21:18

Es gibt ja immer noch Leute, die behaupten, eine Kastration, bevor die Tiere ausgewachsen sind, wäre Tierquälerei... oder sowieso überflüssig, weil die Tiere "vertragen sich ja so gut"
Wenn es aber plötzlich aus ist mit dem guten Vertragen, ist es auch mit dem Kastrieren meist schon zu spät
und wenn man sieht,was für Tiere da zB bei dhd24 verschleudert werden, sind es meistens ältere Hengste, die wohl schwierig einen Platz finden dürften.
Gut ausgebildete, verträgliche Wallache landen bestimmt nicht beim Schlachter!
Schöne Grüsse
Susanne
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Beitragvon Heike » 24. Mär 2011 23:18

Hi,
selbst spät kastrierte Tiere machen eigentlich nicht Ärger. Entscheidend ist eher, ob die Hengste schon gedeckt haben und auf den Geschmack gekommen sind. Meine beiden spät bzw. spätkastrierten haben sich gut in die bestehende Gruppe eingebracht.
Wenn die drei alleine stehen ohne Stuten, kann es durchaus klappen. Nicht halfterführige Tiere oder welche, wo man nicht dran kommt finde ich da viel schlimmer.
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Beitragvon Lamalady » 25. Mär 2011 09:35

Also das mit den Spät-Kastrieren sehe ich recht skeptisch. Klar, kann es gut gehen, in einer reinen Wallachgruppe. Aber ich habe ein lebendes Beispiel: Kastriert mit 2 Jahren und hat vor Kastration nie gedeckt aber deckt als Wallach...

Natürlich steht er jetzt nur bei den Jungs, aber gerade von einem Wallach erwarte (!!!) ich, dass er auch mit Stuten zusammen stehen kann!

Eva
Viele Grüße von der dänischen Grenze!

Wenn jemand ein paar Schritte zurück geht, kann es sein, dass er Anlauf nimmt.
(Mir unbekannter Verfasser)
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Beitragvon INTI » 25. Mär 2011 11:50

@Heike!
Nein, am Gezanke liegt es nicht, dass die Tiere vermittelt werden müssen, es ist eine Versorgungsfrage der Tiere, denn die notwendige Zeit dafür steht der Dame jetzt nicht mehr zur Verfügung. Sie fragte auch danach, ob sich evtl. jemand für zwei Hängebauchschweine interessiert?
Bilder von den Lamas wollte sie noch schicken.
Grüße Martina
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Beitragvon Thalpaka » 26. Mär 2011 12:46

...hier hat doch mal vor Kurzem jemand im Forum Schweine gesucht...
Liebe Grüße, Wiltrud

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und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
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