Vorbesitzer gesucht - Wer kennt diese Tiere ?

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Beitragvon INTI » 3. Feb 2013 23:53

Kann mich mal jemand aufklären über die Annerkennung von NWK als Landwirtschaftl. Nutztiere? Mein Stand des Wissens ist noch der, dass sie ausschließlich im Steuerrecht als solche anerkannt sind.
Eine Auflistung in der Tierseuchenkasse ist meines Wissens noch keine Anerkennung als landw. Nutztier allgemein.
Aber Gesetze werden zum Glück immer mal angepasst. Gibt es da also was Neues?
Fragende Grüße Martina
"Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, wird der Acker vom Schicksal umgepflügt." Johann Nestroy

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Beitragvon Arthemis » 4. Feb 2013 08:01

Nicht wirklich Martina...ich muß sie überall mit angeben.aber ich hab zuwenig,fallen in den GVE also nicht ins Gewicht...aber sie stehen schon mal überall!
Liebe Grüße aus der Eifel

Diana

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Beitragvon lamahof » 4. Feb 2013 08:34

Ja, kann man auch problemlos recherchieren .......
In Brandenburg - und auch in Sachsen meines Wissens nach - sind sie anerkannte landwirtschaftliche Nutztiere nach Landwirtschaftsrecht. Das hat nichts mit der Tierseuchenkasse zu tun - auch nicht mit dem Steuerrecht (da werden sie immer noch mit 19% MwSt. belegt). Sie tauchen bei uns auch schon seit Jahren in den entsprechenden landw. Formularen auf.
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Beitragvon Thalpaka » 4. Feb 2013 10:47

zadik-lamas hat geschrieben:Ja, kann man auch problemlos recherchieren .......

Na dann Butter bei die Fisch! Her mit diesen recherchierten Quellen im Sinne der Allgemeinheit, dass wir sie hier sammeln und auflisten können! Würde uns alle hier sehr interessieren, eine handfeste Bestimmung in der Hand zu haben!!! :evil: Wahrschienlich bin ich zu unbegabt, um das zu recherchieren, also hilf uns...

Es wäre wunderbar, wenn ein Bundesland hier eine schöne Vorreiter-bestimmung für Lamas und Alpakas hätte!
Aber sie stehen zumindest schonmal da (in allen Formularen), wenn das auch nach meinen unbedarften Recherchen nichts zu tun hat mit 19% (ha, da wäre ein ganzer Berufsstand von Steueranwälten arbeitslos, wenn man sich nur um die 19% kümmern müsste im Steuerrecht), sondern mit der Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens.

Frag mich nicht, wo eine Bewertung hingehört, wenn nicht ins Steuerrecht!
Hab leider kein Jura studiert, lebe nur in ehelicher Verbindung mit einem Anwalt...

Dennoch könnte man, wenn man gut argumentiert, für den Tierschutz was draus ableiten, wenn man sonst schon nichts Konkretes in der Hand hat!
Liebe Grüße, Wiltrud

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Beitragvon INTI » 4. Feb 2013 10:52

@Anita:
...dann kanns du das sicher auch problemlos belegen...

und im Steuerrecht sind sie anerkannte landw. Nutztiere.
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Beitragvon Thalpaka » 4. Feb 2013 10:56

MArtina, der Vieheinheitenschlüssel ist hier zu finden:
http://dejure.org/gesetze/BewG/Anlage_19.html
Liebe Grüße, Wiltrud

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Beitragvon Thalpaka » 4. Feb 2013 10:57

und BewG heißt Bewertungsgesetz, es ist ein Teil des Steuerrechts:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bewertungsgesetz
Liebe Grüße, Wiltrud

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Beitragvon INTI » 4. Feb 2013 11:10

Hallo Wiltrud,
danke für den Link zu den Vieheinheiten.Ich war mir immer unsicher, ob der Vieheinheitenschlüssel für NWK nun bundesweit gilt oder nicht, weil ich vor wenigen Jahren abweichende Werte von den 0,1 für Lamas und den 0,08 für Alpakas in einem offiziellen Dokument gefunden hatte (ich meine es war auch Sachsen, bin mir aber nicht sicher) und anscheinend ist es auch überholt. Aber deswegen glaubte ich, das sei Ländersache.
Jetzt hab ich gesehen, dass in der Aprilfassung von 2012 des Gesetzes die NWK mit drin sind...
Hier noch mal Dein Link direkt als Gesetzeslink:
http://www.gesetze-im-internet.de/bunde ... gesamt.pdf

Hier habs gefunden, wo die anders eingeteilt sind, ist von 2011:
http://www.bravors.brandenburg.de/sixcm ... 010_11.pdf
Einfach mal Alpaka oder Lama ins Suchfeld eingeben, führt Euch automatisch zu den Werten
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Beitragvon Indra » 4. Feb 2013 11:43

Ersteinmal tausend Dank für Eure Hilfe und Unterstützung ! :soft_025:

Alle wichtigen Informationen wurde jetzt schriftlich dargelegt und übermittelt.

Ich habe gestern Abend auch nochmal ein bisschen im www recherchiert und dabei folgendes Gutachten vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft gefunden:

http://www.bmelv.de/cae/servlet/contentblob/383086/publicationFile/22242/HaltungSaeugetiere.pdf

Das Gutachten des Bundesministeriums ist zwar alt, von 1996, aber leider immer noch aktuell ! Und auf S. 63 wird auch nur ein Raumbedarf von 150 m² für 3 Tiere angegeben. Aber das ist ja lt. der tierärztlichen Vereinigung überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Aber wenn sich genügend Alpakazüchter bzw. Halter zusammentun, wäre es dann nicht vielleicht auch möglich, eine Aktualisierung durchzusetzen ? Ich verstehe das einfach nicht, überall im www findet an eine 1000 m² Empfehlung, aber ein uralt Gesetz wird vom Gesetzgeber nicht reformiert ? :(
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Beitragvon INTI » 4. Feb 2013 12:24

Hallo Indra,
das ist alles recht schwierig und es gibt kaum eine Lobby für die Tiere.
Die Zahelne der gehaltenen Tiere steigen zwar, aber vergleich sie mal mit den zahlen von Puten, Ziegen, Schweinen und und und... Es ist kein wirtschaftl. Zwang dahinter.
Und: Heutzutage wird alles in Brüssel entschieden... da heißt es dann Absprachen treffen und die zuständigen Leute treffen sich da nicht so oft europaweit und wenn, dann liegen ganz andere Themen auf dme Tsch, wie das Kürzen der Schnäbel von Mastputen, das Kastrieren von Ferkeln mit oder ohne Narkose, Brandzeichen bei Pferden etc.
Das betrifft einfach sehr sehr viel mehr Tiere!

Und wenn Du mehr Platz für NWK forderst, was sagst Du dann zur Boxenhaltung von Tunierpferden?
Auch die sind zahlenmäßig überlegen.
Ich finde es nicht schlimm, wenn z. B. Winterausläufe für NWK kleiner sind, als die Fläche, auf der sie im Sommer herumturnen können. Auch an sowas muß man bei den Mindestgrößen denken, wenn man Gesetze ändern will.
Dauerhaft auf kleiner Fläche, das ist sicher nicht artgerecht, aber zwei Wochen oder drei und noch dazu jetzt im Winter...
Es ist ein schwieriges Thema, das man von vielen Seiten anscháuen muß.
Wenn z. B. von der Nothilfe jemand ein beschlagnahmtes Tier bei sich aufnimmt und das erst mal in Quarantäne kommt, dann kann man nicht noch wer weiß wieviel Platz fordern, da kann man froh sein, wenn es ein Dach überm Kopf hat und sich die Beine vertreten kann, bis alle notwendigen Quarantänemassnahmen abgeschlossen sind. Da reichen die gesetzl. Mindestanforderungen völlig aus... Nicht für eine Dauerhaltung.
Herzliche Grüße Martina
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