Appaloosa Stute!

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Appaloosa Stute!

Beitragvon Fischzüchter » 29. Jan 2013 00:16

Mal schauen ob es jetzt klappt!Bild
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Beitragvon Thalpaka » 29. Jan 2013 09:52

Also mal ein laienhafter Versuch:
Soviel ich das verstanden habe, gibt es einfach viele verschiedene Gründe, warum ein Tier getupft ist. DAS Appaloosa-Gen gibt es nicht...
Wenn Du jetzt 2 Tiere miteinander verpaarst, die aus unterschiedlichen Gründen getupft sind, ist die Chance auf ein Tupfenbaby sehr gering... Warum ein Tier getupft ist, das steht ihm nicht im Fell. Und wenn Du Merles miteinander verpaarst besteht immer ein Risiko zu Blauäugigkeit, das kannst Du nicht ausschalten. Wobei aber blaue Augen nicht unbedingt heißt, dass das Tier taub ist. Nur mit blauäugigen sollte man nicht züchten, da die Wahrscheinlichkeit für weiße taube Kinder groß ist.
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte ... -07-07.pdf


Nebenbei nochmal eine Frage, die ich zu dem Thema schonmal gestellt habe:
Deuten mit dem Alter zunehmende Aufhellungen und Abdunklungen im Fell auf Merlefaktor hin?
Liebe Grüße, Wiltrud

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und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
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Beitragvon Heike » 29. Jan 2013 14:17

Hi,
nach dem Foto wäre ich mir nicht sicher, ob es wirklich ein Appaloosa ist. Das hintere Tier auf keinen Fall, beim vorderen bin ich auch nicht sicher, auch wenn im Vlies andere Farbe drin ist. Ein Appaloods erkennt man eher an Tupfen im Ohr, Nase etc. da scheint hier aber nichts zu sein... Oder?..
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Beitragvon beate » 30. Jan 2013 12:18

Mir ist nochwas eingefallen: Guck dir doch mal die Mütter und Väter von Appies an. Ich glaube, daß oft weiße Vorfahren dabei sind. Weiß kommt ja nicht unbedingt von einer extrem ausgebreiteten Tuxedo- Zeichnung, kann ja auch stärkste Verdünnung sein. Ist natürlich beides nicht unbedenklich, aber da muß man überlegen, wie man damit umgeht. Ich finde es gut, daß du dir so viele Gedanken machst und erstmal kein Risiko eingehen willst.
Vielleicht wäre auch ein jet black Hengst aus einer Linie von weißen und schwarzen Tieren gut.
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Beitragvon lucky » 31. Jan 2013 15:11

hallo pius.
lass dich nicht entmutigen appaloosas zu züchten.
wenn deine geduld und dein geldbeutel gross genug sind schaffst du das auch.

so macher weissgeborener bekommt erst mit 7! jahren seine punkte.
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Beitragvon Thalpaka » 31. Jan 2013 16:08

Sieben Jahre???
Echt? Das ist ja der Hammer...
Hast Du so einen spätgetupften?
Liebe Grüße, Wiltrud

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Beitragvon lucky » 31. Jan 2013 20:45

jep,
es ist merapi mein lama-deck-hengst.wenn der andere pc aus der reperatur kommt schicke ich dir bilder.
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Appaloosa Stute!

Beitragvon Fischzüchter » 1. Feb 2013 01:38

Dann hab ich die Hoffnung, dass die Punkte noch grösser werden. Die Stute ist erst fünf.

Von ihr habe ich einen zweieinhalb Jährigen Hengst. Er ist braun mit feinen weissen Sprenkeln. Kopf und Beine sind schwarz. Dunkle Augen.
Könnte solch ein Hengst zurm Decken von Paints, Merles und Appaloosas benutzt werden?

Hab schon von mehreren Züchter gehört, dass ein dunkler Hengst bei gefleckten Stuten das Risiko der blauen Augen ausschliesst. Ist das auch der Fall wen der Hengst nicht homozygot ist(z.B. ein Elternteil schwarz/weiss oder nur weiss)?
Reicht es schon wenn er viel dunkel hat?
Ab welcher grösse zählen Tupfen zu Spots? ( Lineare Beschreibung oder im Allgemeinen)

Im April kommt Lakota vorbei! Schwarz aus schwarz×schwarz! Sicher ist sicher!

Noch ein Beispiel aus der Kaninchenzucht:
Französische Widder gibt's in schwarz, weiss, blau, braun und schwarz/weiss Schecken. Kreutzt man Scheck mal Scheck erhält man ca. 75 Prozent Schecken und 25 Prozent fast weisse mit kleinen schwarzen Punkten. Die letzteren überleben die Festnahrung nicht, sobald die Mutter sie absetzen. Um reine Schecken mit sauberer Zeichnung zu erhalten , muss dies gemacht werden. Die Züchter töten die fehlfarben gleich nach der Geburt.

Mfg Pius
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Beitragvon lucky » 1. Feb 2013 10:27

@pius:
"ein gutes tier hat keine farbe".dass diese zitat ausgerechnet von einem farbzüchter wie mir kommt hat seinen guten grund!

als erstes "muss"gilt der gute körperbau des alpakas.
die zweite voraussetzung ist der gute,umgängliche charakter des tieres.
dann kommt die vliesqualität und die microns.
dann erst die wunschfarbe.

es ist kontraproduktiv wenn wir zwar schöne punkte bei den elterntieren hätten,sie aber x-beine und ein abfallendes becken oder andere grobe fehler in die zucht mit einbringen.

wir wollen gesunde,langlebige alpakas und lamas voller lebensfreude.
momentan sind die appaloosas so begehrt dass zuchtfarmen schon nicht vorhandene verkaufstiere anbieten.
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Beitragvon Heike2 » 1. Feb 2013 10:57

Hallöchen und einen wunderschönen guten Morgen an diesem wunderschönen guten Morgen :-D

Diese Perversität des tötens bei "falscher Farbe" gibt es nicht nur in der Hasenzucht :evil:
Ich züchte so nebenbei Rottweiler.
Meine Hündin hatte vor 2 J. einen Wurf und da waren Hunde dabei, die weiße Brusthaare haben/hatten.
Solche Hunde werden normalerweiße von den Züchtern auch getötet :oops:.
Ich denke es geht nicht um die Farbe, mein denken genau wie Ilse, sondern um gesunde und langlebige Tiere.
Auch hässlicher Hund sind oft liebenswert oder andere nicht dem Ideal entsprechende Tiere.
Das bestreben des "Gottwesen Mensch" alles nach seinem Denken und Vorstellungen "herzustellen" ist so pervers, man sieht ja was es in der Vergangenheit gebracht hatte.
Und heutzutage :?: Genmanipuliertes, z.T. giftiges Essen, Gifte die alles umbringen, Schweine die menschengene haben, riesig werden und nur von Schmerzen geplagt, Schafe mit Menschengene als lebende Organspender, Kälber die verbluten, nach der Geburt und sterben nur weil du Sie gestreichlt hast :oops:
Was kommt noch??

Ich hab auch eine Jungstute mit Spotts, als Kleines war Sie reinweiß (wollte ich verkaufen) und jetzt hat Sie Tupfen, an den Füssen, an die Ohren und in der Wolle, mal schaun was da alles zum vorscheinen kommt wenn ich Sie schrere :lol:
Gruß
Heike

12 Alpakas, 4 Katzen, 3 Hunde(1x groß/ 2x klein), Hühner, Enten, Gänse, Kanarienvögel, Zebrafinken und eine handvoll Bienen.
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