Künstliche Besamung/Gefriersperma??

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Beitragvon Thalpaka » 25. Jun 2012 19:15

Arthemis hat geschrieben:...und irgendwann kommen meine Traummädels!

Darauf freue ich mich auch schon! 8) IRGENDwann, wenn ich nicht mehr arbeite ;) Bis dahin mag ich meine Jungs.

Also: Klein ist das, was Arthemis, ich und ein paar andere machen: Sich nette Jungs, gern schon ausgebildet, kaufen und dran lernen.

Für gute Stuten, und sind es nur 2, legt Ihr wirklich eine Stange Geld hin.
Da seid Ihr ganz schnell 5stellig, lange ohne Zaun und Stall...

Und es ist auch nicht so das Einfachste, gleich für eine Fohlengeburt und Fohlenaufzucht + Training etc. verantwortlich sein, und sich so "reinzufummeln"...

Hm. Ich würde mir auch die Sache mit dem "Wollgeschäft" aus dem Kopf schlagen. Wollgeschäft gibts keins. :lol: Davon wirst Du nicht reich - bis Du das Geld für Tiere, Stall und Zaun raushast, und dann kriegt Du pro (gutes!) Tier und Jahr vielleicht 2kg Vlies Kat. A, also das, was man zu hochwertiger Wolle verarbeitet.
Wolle gibts nur als Hobby.
Liebe Grüße, Wiltrud

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Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.
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Beitragvon lamahof » 25. Jun 2012 21:42

Pi mal Daumen: Geld verdienen kann man mit Alpakas nur, wenn man ca. 50 Tiere hat, züchtet ("hochwertige Tiere"!) und einen entsprechenden Absatzmarkt für die Faserprodukte hat. Man sollte allerdings schon das Land bewirtschaften bzw. besitzen ....
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Beitragvon mona61 » 26. Jun 2012 07:29

Tja, ist schon eine komische Menscheneigenart, dieses Bedürfnis zu züchten. Wenn man eigenes Land und viel Sachverstand hat und es zur eigenen Freude tun will, okay. Aber mit Zucht, welcher Tierart auch immer, ist selten So viel Geld zu verdienen, dass es sich rechnet. Man kann schon ein kleines Vermögen verdienen, sicher. Wenn man vorher ein großes reingesteckt hat!
Dann ist da ja noch die Verantwortung für jedes Leben, das man in die Welt gesetzt hat... Bei der wachsenden Zahl der Alpakazüchter wird es bestimmt in Zukunft nicht leichter, seinen Nachwuchs in gute Hände zu verkaufen.
Aus diesen Überlegungen heraus habe ich mich gleich entschieden, nicht zu züchten. Wir haben so viel Spaß mit unseren Jungs, weniger Sorgen und Arbeit und Wolle gibt es auch.

So, das war jetzt zwar nicht der gewünschte Rat zum Beginn der Zucht, aber vielleicht eine Anregung, das Ganze wirklich gut zu überdenken? Ansonsten würde ich wirklich auch sparen, sparen, sparen und gleich gute Tiere kaufen, denn die Qualität auf dem Markt steigt rasant und ihr möchtet da ja auch mithalten können, oder? Währenddessen könnt ihr euch ja theoretisch und praktisch kundig machen...
Lieben Gruß, Marion

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Beitragvon INTI » 26. Jun 2012 08:08

...zumal ja auch der Wollertrag, sollte man dieselbe vermarkten wollen, bei Wallachen nicht niedriger ist, als bei Stuten, die Anschaffungspreise für die Tiere schon. Den preislichen Unterschied muß man erst mal versuchen zu erwirtschaften... :-)
Persönlich finde ich es völlig o. k. erst mal klein anzufangen, bevor man sein Geld zum Fenster raus wirft, weil man plötzlich fest stellt, nee, das ist es nicht... Und man sollte mit ausgebildeten Tieren anfangen, dann wissen wenigstens schon mal die Vierbeiner, was sie sollen ;-)
So kann man, um die Geldbörse zu schonen und mit der Option später mal zu züchten, mit einer Stute und einem Wallach beginnen. Mit beiden kann man z. B. Kindergeburtstage anbieten, um ein wenig Geld rein zu kriegen, man kann dann den Kindern einen Hindernisparcours aufbauen oder mit den beiden Alpakas Wanderungen für kleine Gruppen oder Familien anbieten etc. solange die Stute nicht hochträchtig ist.
Will man mal züchten, kann ein Hengstfohlen als auch ein mögliches Stutfohlen nach dem Absetzen zum Wallach gestellt werden und die Mutter kann ihre Kraft in ein neues Fohlen stecken. Allerdings ist das der Zeitpunkt, wo auch sie Weidegesellschaft braucht, also ein Tier mit dazu kommen muß.
Das ist die große Gefahr, die ansteckende Seuche, die fast jeden NWK-Halter erwischt, auch jene, die ausschließlich Wallache halten: Die Tiere vermehren sich einfach :mrgreen: Man kann gar nicht genug davon haben!!!
Herzliche Grüße Martina

P. s. Zum Thema Wollvermarktung gibt es eine Arbeit aus den Staaten, mit dem bezeichneden Titel: "Alpaca Lies"
http://aic.ucdavis.edu/research1/alpaca_RAE.pdf
"Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, wird der Acker vom Schicksal umgepflügt." Johann Nestroy

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Beitragvon lamahof » 26. Jun 2012 08:30

Schön gesagt, Mona. :)

starbell: Wenn Ihr wirklich, wie am Anfang gesagt, nur Hobby + Wolle wollt, rate ich auch eher zur Hengst/Wallachherde. Wenn schon Zucht, dann sollten es anständige Zuchtstuten sein (ja, teuer) mit entsprechenden guten Hengsten (Decktaxe ist auch teuer). Vermehrung ist nicht Zucht, auch nicht bei Hobbyzucht. Es gibt schon genug "Hobbyvermehrer" - auch bei Alpakas. siehe hier
Sorry, wenn das jetzt hart klingt, aber wenn schon, denn schon ..... Viel Glück und Erfolg!
p.s. Sucht Euch Tiere, die nicht nur ein gutes Vlies, sondern auch einen guten Körperbau haben.
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