schwer erziehbar ?

sind classiclamas schwerer zu trainieren als woolys?

ja
1
17%
nein
2
33%
gleich gut zu trainieren
3
50%
 
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Beitragvon lamahof » 10. Jun 2010 09:14

@Martina: manchmal lohnt es sich durchaus, die Kommentare auch richtig zu lesen ...... Da Du selbst beide Tierarten hast, sollte Dir ja der Unterschied auch aufgefallen sein.

Und ich liebe meine (sehr braven) Alpakas, Kommentare hierzu sind unnötig. Da braucht es keine Wochen oder Monate ...... :evil:
:idea: p.s. Das war spätestens nach der Heimfahrt so - einige wissen schon, warum .... ;)

@lucky: :mrgreen: :lol:
lamahof

Beitragvon INTI » 10. Jun 2010 09:48

Hi Anita,
Du hast diese drei Sätze gepostet, als wären sie unumstössliche Wahrheiten...
Alpakas sind sturer. Hängt wohl mit dem größeren Herdentrieb zusammen. Aber es ging ja hier nicht um Alpis oder Lamas.

...es ist aber halt nur Deine Meinung, und meine steht halt dagegen. Wo ist das Problem?
Was kann man daran falsch lesen? Und ja, der Unterschied ist mir durchaus schon mal aufgefallen, deshalb vertrete ich ja eine andere Meinung :lol:
Grüße Martina
"Kaum ist die Ernte einer Erfahrung glücklich eingebracht, wird der Acker vom Schicksal umgepflügt." Johann Nestroy

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Beitragvon lamahof » 10. Jun 2010 10:17

@Martina: ich persönlich habe damit kein Problem. Mir ist es egal, wenn Du eine andere Meinung vertrittst: das ist fast schon voraussetzbar, völlig legitim, und eben reine Erfahrungssache auf Tiere bezogen. Und jedes Tier ist anders. *schulter.zuck* Wäre ja auch furchtbar, wenn alle dasselbe denken würden. 8) Es freut mich, daß Du andere Erfahrungen sammeln konntest ..... Ich persönlich finde meine Alpakas ja auch nicht schwieriger zu trainieren, nur länger, was Neues anbelangt.
Kurz noch: es ist eben nicht nur meine Meinung. Ich habe mich auf einer Versammlung vor einigen Monaten mit einigen Alpakazüchtern, die auch ein paar Lamas haben, genau darüber unterhalten. Sie haben die gleichen Beobachtungen gemacht.

Und hier - dann eben anders:
Alpakas können etwas sturer sein, was wohl mit dem größeren Herdentrieb zusammenhängt. Aber es ging ja hier nicht um Alpis oder Lamas.
Ich hoffe, das reicht jetzt als Korrektur eines ungewollten Postulat, da Du es ja anscheinend so auffaßt - jedes Tier ist anders, das wissen alle, die sich mit Tieren beschäftigen.
lamahof

Beitragvon lamahof » 10. Jun 2010 10:18

@lucky: und je bananenförmiger die Ohren, desto besser sehen sie? :lol:
lamahof

Beitragvon INTI » 10. Jun 2010 10:49

@Anita!
Es haben ja schon einige mitgekriegt, dass wir uns nicht so ganz so grün sind, aber eine gepflegte Streitkultur kann ja auch fortbilden. Deshalb habe ich noch mal eine inhaltlich Frage:
Wie kommst Du darauf, dass Alpakas einen stärkeren Herdentrieb hätten? Liegt Dir dazu eine wiss. Untersuchung vor oder basiert das wiederum nur auf Meinugen/Anschauungen?
Das interessiert mich jetzt wirklich, ob es zum Herdenverhalten und dann noch explizit zum Vergleich Alpakas/Lamas schon Untersuchungen gibt. Persönlich konnte ich das nämlich noch nicht feststellen und würde mal dagegen halten, dass der Herdentrieb bei beiden gleich ist... :)
Diskussionsfreudige Grüße Martina
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Beitragvon shagya » 10. Jun 2010 17:42

Viele domestizierte Herdentiere lassen sich vom Menschen mit unterschiedlichem Ergebnis und unterschiedlich schnell ausbilden. Ich denke, es kommt darauf an,zu welchem Zweck sie von den Menschen gezüchtet wurden. Nehmen wir nur einmal Pferde. Es sind Herdentiere , die dem Menschen schon sehr lange als Reittiere dienen. Es wurden also diejenigen selektiert, die sich dazu gut eignen. Die sturen und gefährlichen kamen in die Wurst. Lamas wurden als Tragtiere verwendet. Also war der Kontakt zum Menschen groß und es wurden die Tiere weiter gezüchtet, die friedlich, gelehrig und für die Aufgabe geeignet waren. Alpakas wurden wegen der Wolle in großen Herden gehalten und alle Jahre einmal zum Scheren geholt. Schon aus diesem Grund könnte ich mir vorstellen, dass bei den Alpakas nicht auf Ausbildungswilligkeit Wert gelegt wurde. Da kann dass Tier nichts dafür. Herdentiere sind alle drei, Pferde, Lamas und Alpakas aber die Menschenbezogenheit ist reingezüchtet worden, denke ich mir. Ist aber nur meine Meinung und ich liebe unsere Alpakas, mit denen man wirklich eine Menge anstellen kann, wenn man bei der Ausbildung ihre Sprache beachtet und Geduld hat.

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Beitragvon lamahof » 12. Jun 2010 04:04

@Martina: publizierte Vergleiche zum Trainingsverhalten existieren. Wundert mich, daß Du sie noch nicht gefunden hast. :?:
Ansonsten: wie es in den Wald hineinschallt .........
Nächtliche Grüße.
lamahof

Beitragvon INTI » 12. Jun 2010 08:24

@Anita,
von dem, was heutzutage publiziert wird, ist das Wenigste wissenschaftl. fundiert. - Papier oder das Internet sind sehr geduldig... da kann jeder seinen Blödsinn schreiben. Also: Nein, ich meinte wiss. Untersuchungen, also genau das was ich schrieb... :lol:
Martina
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Whoolys

Beitragvon Heike » 12. Jun 2010 18:48

Hallo,
also was die Halfterführigkeit angeht, geht es bei Lamas oder Alpakas, egal welcher Wolltyp gleich gut.
Mir fällt nur auf, dass die Wooly vom Gemüt ruhiger sind, zumindestens meine. Da sind meine Mediums oder Classics etwas wuseliger. Die Woolys sind einfach gemütlicher.

Heike
Heike

Beitragvon Manuela Seebach » 14. Jun 2010 16:58

Kann ich nur bestätigen. Meine woolys sind auch "gemütlicher" und ruhiger. Die classic sind hektischer (hyperaktiv).
Manuela Seebach

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